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Gedächtnis-Splitter
Der Sekt anlässlich des 20. Jahrestages des Mauerfalls ist längst ausgetrunken, die Erinnerung an die Ereignisse der "Wende" indes geht weiter: Mit kurzen aber aussagekräftigen Tondokumenten erinnert der Deutschlandfunk bereits seit August 2009 täglich an die Zeit zwischen Spätsommer 1989 und Frühjahr 1990. Beendet wird die "Mauersplitter" betitelte Reihe am 18. März, dem Tag an dem 1990 die letzte Volkskammer der DDR gewählt wurde.
Auf der Internetseite von Deutschlandradio stehen die Erinnerungs-Schnipsel auch als mp3- oder Textdatei zum Download zur Verfügung.
März 2010
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170 Jahre Eisenbahn Heute vor genau 170 Jahren, am 26. Januar 1840, fuhr erstmals eine in Chemnitz gefertigte Lokomotive auf öffentlicher Strecke (Dresden-Leipzig). Die "Pegasus" stammte noch nicht aus den später so bekannten Produktionsstätten Richard Hartmanns, sondern wurde 1839 von der Sächsischen Maschinenbau Compagnie gebaut. Mehr darüber erfahren sie hier. (26. Januar 2010) |
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Türken in Chemnitz
Am 21. Januar 2010 stehen Exponate unserer ständigen Ausstellung Bildersaal Chemnitzer Geschichte im Mittelpunkt eines öffentlichen Vortrages, den der Chemnitzer Geschichtsverein ausrichtet. "Türken in Chemnitz. Oder: Globalisierung im 18. Jahrhundert" beschäftigt sich mit Hintergründen der so genannten "Mazedonier-Bildnisse": Wer waren diese Männer und welche Rolle spielten "Mazedonier" in der Geschichte von Chemnitz? Auf der Grundlage aktueller Forschungsergebnisse präsentiert der Vortrag neue, überraschende Erkenntnisse, besonders zu den Anfängen der Industriealisierung. Weitere Informationen zum Vortrag erhalten Sie hier. Januar 2010
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Radrennfieber
Seit 2009 befindet sich der Nachlass des Chemnitzer Journalisten, Politikers und Sportveranstalters Rolf Seyfarth (1907-1976) im Schloßbergmuseum, darunter ein Manuskript, dass er während eines Lazarettaufenthaltes im Krieg verfasste. "Radrennfieber" beschreibt Seyfarths Erfahrungen als Rennveranstalter von den 1920er Jahren bis zum Beginn des II. Weltkrieges. Anschaulich und spannend schildert der Text die Welt des Bahn-Radsports, besonders die Szene der damals massenwirksamen Steher-Rennen und erinnert an Sportidole und Sportstätten, wie die Radrennbahn Chemnitz- Altendorf. Jenseits des sportlichen Geschehens gelingt es dem Autor aber auch, Eindrücke vom Altag jener Jahre zu vermitteln. Der Chemnitzer ClauS- Verlag hat das Manuskript jetzt als Buch herausgebracht. Zum Preis von 10 € ist es ab sofort im Schloßbergmuseum erhältlich. Dezember 09
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Was sagt uns gotische Kunst heute? "Sakrale Kunst des Mittelalters neu betrachtet" unter diesem Motto laden wir am Buß- und Bettag zu einer besonderen Veranstaltung in das Refektorium des Schloßbergmuseums ein: Dorothee Lücke, Pfarrerin am Evangelischen Forum Chemnitz, beschäftigt sich in einer Museumspredigt mit dem Sinngehalt von Werken der Ausstellung Gotische Skulptur in Sachsen. Dabei geht sie auf den ursprünglichen kirchlichen Kontext ein, beschäftigt sich gleichzeitig aber mit der Frage, welche Aussagekraft diese historischen Glaubenszeugnisse noch heute in sich bergen. Im Mittelpunkt steht dabei das Motiv der "Muttergottes auf der Mondsichel". Musikalisch begleitet wird die Predigt durch mittelalterliche Mariengesänge, dargeboteten von der Sopranistin Christiane Wiese. Veranstaltungsinfo (November 2009) |
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Digitaler Begleiter ab Jahresende
Die Arbeiten am digitalen Führungssystem des Schloßbergmuseums stehen kurz vor ihrem Abschluss. Voraussichtlich ab Jahresende können die Besucher einen Mini- Computer in der Größe eines iPhones nutzen, der sie durch die Ausstellungen des Hauses begleitet. Im Unterschied zu den herkömmlichen Audio- Guides bieten die neuen Geräte nicht nur gesprochene Texte, sondern zeigen zusätzlich Bilder an und können sogar kleine Filme abspielen. Zunächst stehen Rundgänge in der ständigen Ausstellung Bildersaal sowie zur Hausgeschichte zur Verfügung. 2010 soll die neue Dauerausstellung Gotische Skulptur in Sachsen folgen. Das Projekt, mit dem das Schloßbergmuseum museumspädagogisches Neuland betritt, wird von der Sächsischen Landesstelle für Museumswesen gefördert. (August 2009)
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Gespensterparty
Was haben Lionel Ritchie, Olaf Schubert, Chris Norman, Petra Zieger, Dieter Nuhr, La Fe und Barack Obama gemeinsam? Ganz einfach: Die Gesichter dieser mehr oder weniger bekannten Persönlichkeiten erscheinen, wenn man den Namen des Gespenstes „Rasteinaspukulana“ in die Bildersuche einer bekannten Internet-Suchmaschine eingibt. Am 25. April, ab 15 Uhr haben alle kleinen und großen Interessenten Gelegenheit, zu überprüfen, was sich wirklich dahinter verbirgt. An diesem Tag nämlich feiert die symphatische kleine Erscheinung ihren ersten Geburtstag auf dem Chemnitzer Schloßberg. Am meisten freut sich Rasteinaspukulana über gespenstisch oder historisch kostümierte Gäste. Mehr Informationen zum Programm gibt es hier. (April 2009)
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Hartmann- Jahr 2009
Am 08. November 2009 jährt sich der Geburtstag des Industriellen Richard Hartmann zum 200. Male. Viele kulturelle und touristische Angebote in Chemnitz stehen in diesem Jahr deshalb im Zeichen dieses Jubiläums. Eine der bedeutendsten Aktivitäten wird dabei eine Sonderausstellung im Chemnitzer Industriemuseum sein (23.08. - 08.11.2009). Das Schloßbergmuseum ist an der Erarbeitung dieser Exposition aktiv beteiligt und stellt Leihgaben aus seinen Sammlungen zur Verfügung. Weitere Informationen zu Hartmann und das komplette Programm des „Frank Hartmann-Jahres“ finden sie hier. (März 2009)
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Weihnachtsgeschenk für junge Besucher Die Stadt Chemnitz macht jungen Museumsbesuchern ein besonderes Weihnachtsgeschenk. Ab dem 25.12.2008 erhalten Kinder und Jugendliche bis zum 18. Lebensjahr sowie ältere Schüler mit gültigem Schülerausweis freien Eintritt im König Albert-Museum, Industriemuseum und im Schloßbergmuseum. Die Regelung gilt zunächst für ein Jahr. Bitte beachten Sie, dass die neue Entgeltordnung erst im Januar in unsere Rubrik Eintrittspreise eingearbeitet werden kann, die neuen Bestimmungen gelten aber auch bei uns termingemäß. Vielleicht finden Sie und ihre Familie bereits während der Feiertage Gelegenheit, das selbst einmal zu überprüfen. Allen unseren Besuchern, Partnern und Freunden wünschen wir ein besinnliches Weihnachtsfest und ein erfolgreiches neues Jahr 2009. (Dezember 2008)
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Tag des offenen Denkmals Auch 2008 laden im September deutschlandweit wieder Denkmalpfleger, Archäologen und Historiker zur Besichtigung bekannter und unbekannter Baudenkmale ein. Schwerpunkt der Chemnitzer Aktivitäten ist in diesem Jahr der Schloßberg. Ausgehend vom Schloßberg-museum führen Rundgänge in die Kelleranlagen am Süd- und Osthang sowie zu den ältesten erhaltenen Fachwerkbauten von Chemnitz. Im Renaissance-Saal des Museums finden außerdem Eröffnung und Abschluss des Tages sowie ein Vortrag statt. Thomas Spring, Projektkoordinator des Landesamtes für Archäologie spricht dort über den Umbau des Schocken-Kaufhauses zum Museum. Zusätzlich zum Schwerpunkt Schloßberg gibt es auch Aktivitäten an anderen Orten der Stadt, so im Stadtzentrum, der Zwickauer Straße und in Kleinolbersdorf. Weitere Informationen finden Sie hier. (August 2008)
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Veranstaltungen in den Ferien Auch in diesem Jahr bietet das Schloßbergmuseum in den Sommerferien spezielle Veranstaltungen für Schüler an. Sie stehen ganz im Zeichen der aktuellen Ausstellung Chemnitz im Zeitalter von Wallenstein und Gryphius, die sich mit den Ereignissen des 30jährigen Krieges beschäftigt. Unter dem Motto „Mit Wallensteins Sattel und Degen…“ erfahren die Teilnehmer, was zu dieser Zeit in Chemnitz und Sachsen passierte. Bestandteil der Veranstaltungen sind auch aktive Elemente, wie Ausprobieren von Rüstungsteilen und Schreiben mit Gänsefedern. Weitere Informationen zu diesen Ferienveranstaltungen sowie die Veranstaltungstermine finden sie hier. Geöffnet ist die Exposition noch bis zum 03. August 2008. Bitte beachten sie auch die ständigen Angebote zur Ausstellung Sonntagsführung und jeweils Mittwochs das Exponat der Woche. (Juli 2008)
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Spannendes Kolloquium Prinz Xaver (1730-1806) und Sachsen nach dem Siebenjährigen Krieg (1756-1763) standen im Mittelpunkt eines internationalen Kolloquiums, dass die TU Chemnitz in Zusammenarbeit mit dem Schloßbergmuseum vom 03. bis 06. Juli 2008 veranstaltete. Teilnehmer waren Historiker und Studenten aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Frankreich. Neben Vorträgen und Diskussionen gehörten Konzerte sowie Exkursionen zu den Parks und Schlössern von Waldenburg und Wolkenburg, nach Zabeltitz und in die Dresdner Kunstsammlungen zum Programm. Ergebnisse dieses Kolloquiums werden auch in die Vorbereitung einer Ausstellung einfließen, die 2009 in Chemnitz zu sehen ist. (Juli 2008)
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Besuchermagnet Museumsnacht
Die 9. Chemnitzer Museumsnacht am 17. Mai war ein besonderer Erfolg. Für die 38 beteiligten Museen, Galerien und Institutionen wurden 13.000 Eintritts-karten verkauft und rund 50.000 Besuche gezählt. Allein das Schloßberg-museum mit der angeschlossenen Burg Rabenstein zählten 3.700 Besucher. Starker Andrang herrschte in unserem Haus bei Mitmachangeboten, die sich speziell an Familien richteten.
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So hatten die Besucher die Möglichkeit, Zinnfiguren zu gießen und zu bemalen, konnten ausprobieren, wie man früher mit Federkiel und Tinte schrieb oder welche Trageeigenschaften Kettenhemden und Ritterhelme besaßen. Eine Fortsetzung der Museumsnacht gibt es natürlich im Mai 2009. Interessenten, denen bei solcherart Veranstaltungen zu viel Trubel herrscht, haben bis dahin Gelegenheit, das Museum in Ruhe zu besuchen. (Mai 2008)
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Gründerzeit in Berlin Nach der erfolgreichen Exposition BIEDERMEIER widmet das Deutsche Historische Museum dem 19. Jahrhundert erneut eine spektakuläre Ausstellung. Unter dem Titel "Gründerzeit – Industrie & Lebensträume zwischen Vormärz und Kaiserreich" stehen nun die Jahre zwischen 1848 und 1871 im Mittelpunkt. Dabei lässt bereits der Titel aufhorchen, der die wirklichen „Gründerjahre“ in die beiden Jahrzehnte vor der Reichsgründung von 1871 verlegt. An der Ausstellung, die im Zeitraum 25. April bis 31. August 2008 in Berlin zu sehen ist, sind zahlreiche deutsche Museen, so auch das Schloßbergmuseum Chemnitz, mit Leihgaben beteiligt. Weitere Informationen zur Ausstellung erhalten sie hier. (Mai 2008)
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Ausstellung zum 30jährigen Krieg eröffnet
Am 3. Mai eröffnete im Schloßbergmuseum die die neue Ausstellung „Chemnitz im Zeitalter von Wallenstein und Gryphius“. Sie beschäftigt sich mit den Ereignissen des 30jährigen Krieges in der Region und beleuchtet insbesondere die Jahre zwischen 1632 und 1650. An der Exposition, die bis zum 03. August 2008 zu sehen ist, sind zahlreiche Museen und Archive des In- und Auslandes, darunter Institutionen aus Schweden, Tschechien und Frankreich mit Leihgaben beteiligt. Unter dem Titel „Der Kelch der bittersten Leiden“ erschien ein umfangreicher Katalog. Im Rahmen der Ausstellung finden regelmäßig öffentliche Führungen und Begleitveranstaltungen statt. Für Gruppenbesucher besteht die Möglichkeit, Führungen zu buchen. Nähere Informationen zur Führungsanmeldung finden sie unter Kontakt sowie Öffnungszeiten/ Eintrittspreise.(Mai 2008)
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Ostern im Mittelalter
Während der Feiertage und der Ferien bietet das Schloßbergmuseum eine Reihe von Veranstaltungen, besonders für Familien und Schüler an. Von Samstag bis Ostermontag findet in der Außenstelle Burg Rabenstein das traditionelle Mittelalterfest mit historischem Markt, Ritterkämpfen und vielen anderen Attraktionen statt. Kinder ab 6 Jahre sind am 26. und 27. März, jeweils ab 10 Uhr zur Veranstaltung „Häuser. Menschen, Möglichkeiten“ in die ständige Ausstellung zur Chemnitzer Stadtgeschichte eingeladen. Das wertvollste mittelalterliche Exponat im Schloßbergmuseum, steht am 28. März im Mittelpunkt einer Veranstaltung unter dem Titel „Was hat das Heilige Grab mit Ostern zu tun?“ Weitere Details zu diesen Angeboten finden sie in unserer Rubrik Veranstaltungen. (März 2008)
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Buchkunst im Tietz
Im Kulturkaufhaus Tietz ist gegenwärtig eine gemeinsame Ausstellung der Stadtbibliothek Chemnitz und der Neuen Sächsischen Galerie zu sehen. Unter dem Titel „Aufbrüche: Buchkunst zwischen Pergament und Plexiglas“ werden handgearbeitete Bücher aus dem Mittelalter Künstlerbüchern der Gegenwart gegenübergestellt. Die historischen Bücher befanden sich ursprünglich in Bibliotheken Chemnitzer Klöster, so auch des Chemnitzer Benediktinerklosters, dem heutigen Schloßbergmuseum. Mit der Auflösung der Klöster während der Reformation wurde auch die Bibliotheken aufgelöst, Teile der Bestände gelangten später in die Stadtbibliothek. Die alten und neuen handgefertigten Bücher können bis zum 23. April 2008 in der Neuen Sächsischen Galerie betrachtet werden. (März 2008) Mehr Informationen
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Zerstörung und Neubeginn -
Chemnitz im 17. Jahrhundert
Chemnitz und die Region in der Zeit des Dreißigjährigen Krieges – mit diesem Thema wird sich die nächste Sonderausstellung des Schlossbergmuseums (Eröffnung am 3. Mai 2008) beschäftigen. In Vorbereitung dieser Ausstellung findet am 15. März ein Kolloquium statt. Wissenschaftler von verschiedenen Museen, Archiven und Universitäten beleuchten die Jahre zwischen 1632 und 1650, die für die Stadt und ihr Umfeld zwar eine Zäsur des Schreckens darstellten, aber auch zu neuen gesellschaftlichen Impulsen und Reformen führten. Neben dem Kriegsgeschehen und den politischen Folgen werden auch Musik, Literatur und bildende Kunst thematisiert. Den Abschluß bildet eine musikalische Abendveranstaltung in der Stadtkirche St. Jacobi. (März 2008) Mehr Informationen
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Erfolgreiche „Spiegelbilder“ Wegen des anhaltenden Interesses wird unsere Exposition mit europäischen und amerikanischen Porträt-Daguerreotypien um zwei Wochen – bis Sonntag, den 9. März 2008 - verlängert. Im Februar laden wir nochmals zu Führungen in diese Ausstellung ein. Unter dem Titel „Ein Schmuckkästchen für mein Lieblingsfoto“ finden im Februar außerdem Ferienveranstaltungen für Schüler statt. (Februar 2008)
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Stadt im Wandel
Der Chemnitzer Fotograf Michael Backhaus beteiligt sich als Pressefoto-graf, Buchautor, Ausstellungsmacher und Mitglied von Bürgerinitiativen seit Jahrzehnten aktiv an Diskussionen um die Entwicklung seiner Heimatstadt. Ein Thema, mit dem er sich seit einiger Zeit intensiv beschäftigt, ist der groß-flächige Abriss von Fabrik- und Wohn-gebäuden und die daraus resultier-enden Folgen für die Struktur der Stadt.
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Unter dem provokanten Titel „Die Stadt Chemnitz als Beute“ zeigt Backhaus eine Auswahl „Abriss-Fotos“ nun in einer Ausstellung und ruft damit zu verstärkter öffentlicher Diskussion über dieses brisante Thema auf. Zu sehen ist die Ausstellung gegenwärtig (bis Februar 2008) im Foyer des Technischen Rathauses, Annaberger Straße 89. (Januar 2008)
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Wertvoller Nachlass an Museum übergeben
Am 7. November wurden unserem Museum Dokumente aus dem Nachlass von Rolf Seyfarth (1907-1976) übergeben. Seyfarth war Journalist, Politiker, Geschäftsmann und begeisterter Sport-liebhaber. Bereits seit den 1920er Jahren schrieb er Berichte von Radsportveranstaltungen für die Chemnitzer und überregionale Presse und wirkte als Veranstalter auf Radrennbahnen u.a. in Erfurt, Bamberg, Forst, Heidenau und Chemnitz-Altendorf. Als Politiker der Liberal-Demokratischen Partei Deutschlands (LDPD) war Rolf Seyfarth nach 1945 erster Wirtschafts-bürgermeister im neuen Chemnitzer Stadtrat. Besonders engagierte er sich für den Wiederauf- und Neubau von Sportstätten, auf seine Initiative entstand u.a. eine neue Radrennbahn, die 1950 im Sportforum eröffnet wurde. Später wirkte er journalistisch als Chefredakteur der LDPD- Zeitung „Sächsisches Tageblatt“.
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Der Nachlass, den die Tochter Rolf Seyfarths, Christa Wicke, unserem Museum übergab, umfasst Fotoalben, Geschäftsdokumente und Filme. Die Bilddokumente, die hauptsächlich aus den Nachkriegsjahren 1946 bis 1955 stammen, sind historisch besonders interessant, da sie sportliche Großveranstaltungen dieser Zeit sehr anschaulich dokumentieren. Besonders aufschlussreich ist auch das bisher unveröffentlichtes Manuskript „Radrennfieber“, in dem Seyfarth die Radsport-Szene der 1920er und -30er Jahre fachkundig und spannend beschreibt.
Die Dokumente werden in den nächsten Wochen katalogisiert und stehen Interessenten (nach Anmeldung) zur Verfügung. (November 2007) |
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Haben Sie interessante alte Fotos?
Im Rahmen unserer aktuellen Ausstellung „Spiegelbilder" begutachten die Ausstellungskuratoren May und Jochen Voigt sowie Museumsleiter Uwe Fiedler in einer öffentlichen Veranstaltung historische Fotografien. Befinden sich Fotos in Ihrem Besitz, die auf Grund ihrer Materialität oder des Motivs ungewöhnlich und selten erscheinen? Dann stellen Sie diese am Sonntag, dem 11. November 2007 im Schloßbergmuseum vor! Weitere Informationen dazu finden sie hier. Die Veranstaltung bildet den Auftakt zu der neuen Reihe „Antiquität oder Trödel“, in der die Möglichkeit geboten wird, historische Gegenstände von Fachleuten kostenfrei begutachten zu lassen. (Oktober 2007)
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Konzert der Extraklasse
Am Sonntag, dem 21. Oktober 2007 lädt das Schloßbergmuseum zu einem besonderen musikalischen Erlebnis ein. Unter dem Titel „Serenada Española“ präsentiert das Duo Ariana Burstein und Roberto Legnani eine farbenprächtige Palette spanischer Musik. Die beiden Musiker sind Träger internationaler Auszeichnungen und spielen auf preisgekrönten Instrumenten. Beginn der musikalischen Matinee ist 11 Uhr. Weitere Infos » (Oktober 2007) |
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Früheste Porträtfotos der Welt - Daguerreotypien der Sammlung Voigt
Zum Abschluss des Ausstellungsjahres 2007 präsentiert das Schloßbergmuseum einen ganz besonderen Leckerbissen: Ab dem 3. Oktober werden unter dem Titel „Spiegelbilder“ 100 europäische und amerikanische Porträtdaguerreotypien zu sehen sein. Die Daguerreotypie, die nach ihrem Erfinder Louis Jacques Mandé Daguerre (1787 - 1851), benannt wurde, war das erste praktikable fotografische Verfahren und steht damit am Anfang der Fotografiegeschichte. Nur 20 Jahre, zwischen 1839 und 1860, hielt sich die komplizierte Technologie, die anders als in späteren Zeiten weder mit Negativen noch mit Papier arbeitete, sondern die Bilder als Unikate spiegelverkehrt auf einer polierten Silberoberfläche entstehen ließ.
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Wegen ihrer Fragilität und dem technologiebedingten Spiegeleffekt gestaltet sich die Präsentation von Daguerreotypien sehr schwierig, weshalb sie selten gezeigt werden und eine Herausforderung für Ausstellungsmacher darstellen. Eine Besonderheit der Chemnitzer Ausstellung ist außerdem, dass sie - erstmalig in Deutschland – das Porträt in den Mittelpunkt stellt. Die 100 kostbaren Bildnisse stammen aus der Kollektion der Chemnitzer Fotografiesammler May und Jochen Voigt. Prof. Jochen Voigt übernahm auch die Gestaltung der Exposition, die vom 3. Oktober 2007 bis 24. Februar 2008 im Refektorium des Schlossbergmuseums zu sehen ist. Ein umfangreicher Katalog wird die Ausstellung begleiten. (August 2007)
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Ferienexkursionen in die Geschichte
Während der Ferien bietet das Schloßberg-museum für Schüler Veranstaltungen zu verschiedenen historischen Themen an. So werden „Alte Waffen und Rüstungen“ am 26. Juli von Museumsleiter Uwe Fiedler vorgestellt.
Auf dem Gelände unserer Außenstelle Burg Rabenstein besteht am 31. Juli die Gelegenheit, sich im Bogenschießen mit historischen Bögen zu versuchen. Seltene und kuriose Objekte aus den Textilsammlungen des Schloßbergmuseums präsentiert Sammlungsleiterin Sybille Fischer am 2. August in einem „Spaziergang durch die Kostümgeschichte“. Weitere Infos »
Außerdem besteht für Gruppen auch die Möglichkeit, Führungen durch das Schloßberg-museum und seine Ausstellungen sowie die Burg Rabenstein zu buchen.
Info & Anmeldung unter +49 (0) 371 488 45 01
(Juli/August 2007)
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Europa in Aktion
Während Frau Merkel und Monsieur Sarkozy in Brüssel mit Lolek und Bolek rangen, fand das europäische Agricola-Jugendprojekt am 23. Juni im Chemnitzer Stadtpark seinen erfolgreichen Abschluß. Die von Berufsschülern aus Frankreich, Spanien und Deutschland gebauten historischen Maschinen funktionierten bestens; viele Besucher zeigten sich begeistert von solcherart anschaulicher Geschichtsvermittlung. Positiv angemerkt wurde außerdem, dass die Jugendlichen aus den drei europäischen Ländern die Technik gemeinsam vorführten. „So macht Europa ja richtig Spaß“ und „Bitte mehr solche Aktionen“ waren Meinungen, die man des Öfteren hören konnte. (Juni 2007 )
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Historisches Spektakel im Stadtpark
Am 23. Juni wird der sonst so beschauliche Chemnitzer Stadtpark zum Schauplatz einer außergewöhnlichen und nicht ganz geräuschlosen Technik-Präsentation: Gefördert von der europäischen Union, hatten sich Jugendliche aus Frankreich, Spanien und Deutschland mit dem Leben und Wirken des Renaissance-Gelehrten Georgius Agricola (1494-1555) beschäftigt und technische Anlagen aus seinem Werk "De re metallica" funktionsfähig nachgebaut. Nach Vorführungen in Frankreich und Spanien werden Pochwerk, Hammer, Schmiede und Spurschachtofen nunmehr auch in Chemnitz - und damit am historischen Originalschauplatz - gezeigt. Auf dem Gelände der heutigen Stadtparkwiese an der Treffurth-Straße stand vor 500 Jahren eine Hütte, in der der Chemnitzer Bürgermeister Agricola die Metallverarbeitung intensiv studierte. Weitere Infos hier, Literatur zu Agricola finden Sie in unserem Shop (Juni 2007) |
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Amerikanische Concertina-Liebhaber besuchen Chemnitz
Im Juni besuchte eine 52 Personen umfassende Gruppe US-amerikanischer Musikfreunde Chemnitz. Anliegen ihres Besuches war es, die Stadt und Region näher kennenzulernen, aus der die "Chemnitzer Concertina", ein in den USA noch recht bekanntes, an seinem Ursprungsort aber fast vergessenes Ziehharmonika-Modell, stammt. |
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Zum Programm gehörten Stadtrundfahrt, Exkursionen ins Erzgebirge und das gemeinsame Musizieren mit Concertina- und Bandoneon-Spielern aus der Region Chemnitz. Den Höhepunkt des Aufenthaltes, an dessen Vorbereitung das Schloßbergmuseum beteiligt war, bildete die musikalische Präsentation des Buches "The Chemnitzer Concertina- A History and an Accolade" im Kultur-
kaufhaus "DAStietz". Die Amerikaner, die auch von Bürgermeisterin Heidemarie Lüth im Chemnitzer Rathaus empfangen wurden, zeigten sich sowohl von Stadt und Region, als auch von den Menschen beeindruckt, denen sie hier begegneten. "I come back next year…" sagte der älteste Concertina-Spieler, der 93-jährige Rudy Witthus, zum Abschied. Weitere Infos »
(Juni 2006) |
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Feuer vor dem Museum
Am Sonntag, dem 26. März 2006
klingt die Ausstellung "Das Feuer der Renaissance" mit einer großen Abschlussveranstaltung aus. Höhepunkt ist die Vorführung eines Exponates aus der Ausstellung: Lehrlinge der Handwerkskammer Chemnitz hatten 2005 einen Probierofen nach Vorlagen aus Agricolas "De re metallica" (1556) originalgetreu nachgebaut. Nachdem
er über vier Monate in der Exposition betrachtet werden konnte, wird nun auf dem Museumsvorplatz demonstriert, wie der Ofen funktioniert. |
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Die Aktion ist gleichzeitig Vorschau auf ein europäisches Schülerprojekt, dass sich praxisnah mit der Geschichte von Bergbau und Hüttenwesen beschäftigen wird. Mehr zur Veranstaltung »
(März 2006) |
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Ein Buch gegen das Vergessen - Zum Gedenken an die Bombardierung von Chemnitz 1945
Am 5. März 1945 - wenige Wochen vor dem Ende des II. Weltkrieges - wurden weite Teile der Chemnitzer Innenstadt durch Fliegerbomben zerstört. Bis heute beschäftigen die Ereignisse von damals die Gemüter; in den letzten Jahren erschienen zahlreiche historische Arbeiten zum Thema. Peter Hessel, gebürtiger Chemnitzer, der als Kind die Angriffe erlebte und 1952 mit seiner Familie nach Kanada auswanderte, beleuchtet eine bisher wenig bekannte Facette der Ereignisse: die Beteiligung Kanadas am Luftkrieg, bei der etwa 10.000 Armeeangehörige starben. Zentrales Thema des Buches "The Mystery of Frankenbergs Canadian Airman" ist das Schicksal eines Leutnants der kanadischen Luftwaffe, der über Chemnitz abgeschossen und bei Frankenberg Opfer von Lynchjustiz wurde. |
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Zu den zahlreichen Privatpersonen und Institutionen aus Kanada, den USA, Groß-
britannien und Deutschland, die an den Recherchen zu diesem Buch beteiligt waren, gehörte auch das Schloßbergmuseum, das umfangreiches Material zu den Luftangriffen und zu den Fällen von Flieger-Lynchmorden in Chemnitz zur Verfügung stellte.
Das Buch erschien im Herbst 2005 beim Verlag James Lorimer & Company Ltd. Publishers, Toronto. (März 2006) |
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75 Jahre Schloßbergmuseum: "Barockes Halleluja" eröffnet Jubiläumsjahr
Vor 75 Jahren, am 5. Februar 1931, wurde das Chemnitzer Museum für Stadtgeschichte eröffnet. Aus diesem Anlass laden wir am 5. Februar 2006, um 11 Uhr, zu einer Festveranstaltung ein. Besonderer Höhepunkt dieser Veranstaltung, ist die Eröffnung einer Ausstellung kostbarer Engelsfiguren aus Spätrenaissance und Barock. Diese in den letzten Jahren mit Unterstützung der Sächsischen Landesstelle für Museumswesen restaurierte Sammlung ist erstmalig komplett zu sehen.
(Januar 2006) |
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