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Gedächtnis-Splitter
Der Sekt anlässlich des 20. Jahrestages des Mauerfalls ist längst ausgetrunken, die Erinnerung an die Ereignisse der "Wende" indes geht weiter: Mit kurzen aber aussagekräftigen Tondokumenten erinnert der Deutschlandfunk bereits seit August 2009 täglich an die Zeit zwischen Spätsommer 1989 und Frühjahr 1990. Beendet wird die "Mauersplitter" betitelte Reihe am 18. März, dem Tag an dem 1990 die letzte Volkskammer der DDR gewählt wurde.
Auf der Internetseite von Deutschlandradio stehen die Erinnerungs-Schnipsel auch als mp3- oder Textdatei zum Download zur Verfügung.
März 2010
Wahlkundgebung März 1990
Pegasus Lok Chemnitz 1839 170 Jahre Eisenbahn
Heute vor genau 170 Jahren, am 26. Januar 1840, fuhr erstmals eine in Chemnitz gefertigte Lokomotive auf öffentlicher Strecke (Dresden-Leipzig). Die "Pegasus" stammte noch nicht aus den später so bekannten Produktionsstätten Richard Hartmanns, sondern wurde 1839 von der Sächsischen Maschinenbau Compagnie gebaut. Mehr darüber erfahren sie hier.
(26. Januar 2010)         
Türken in Chemnitz
Am 21. Januar 2010 stehen Exponate unserer ständigen Ausstellung Bildersaal Chemnitzer Geschichte im Mittelpunkt eines öffentlichen Vortrages, den der Chemnitzer Geschichtsverein ausrichtet. "Türken in Chemnitz. Oder: Globalisierung im 18. Jahrhundert" beschäftigt sich mit Hintergründen der so genannten "Mazedonier-Bildnisse": Wer waren diese Männer und welche Rolle spielten "Mazedonier" in der Geschichte von Chemnitz? Auf der Grundlage aktueller Forschungsergebnisse präsentiert der Vortrag neue, überraschende Erkenntnisse, besonders zu den Anfängen der Industriealisierung. Weitere Informationen zum Vortrag erhalten Sie hier. Januar 2010  
Mazedonierbildniss um 1790 Schloßbergmuseum Chemnitz.jpg
Rolf_Seyfarth__Radrennfieber__ClauS_Verlag__2009.jpg
Radrennfieber 
Seit 2009 befindet sich der Nachlass des Chemnitzer Journalisten, Politikers und Sportveranstalters Rolf Seyfarth (1907-1976) im Schloßbergmuseum, darunter ein Manuskript, dass er während eines Lazarettaufenthaltes im Krieg verfasste. "Radrennfieber" beschreibt Seyfarths Erfahrungen als Rennveranstalter von den 1920er Jahren bis zum Beginn des II. Weltkrieges. Anschaulich und spannend schildert der Text die Welt des Bahn-Radsports, besonders die Szene der damals massenwirksamen Steher-Rennen und erinnert an Sportidole und Sportstätten, wie die Radrennbahn Chemnitz- Altendorf. Jenseits des sportlichen Geschehens gelingt es dem Autor aber auch, Eindrücke vom Altag jener Jahre zu vermitteln. Der Chemnitzer ClauS- Verlag hat das Manuskript jetzt als Buch herausgebracht. Zum Preis von 10 € ist es ab sofort im Schloßbergmuseum erhältlich. Dezember 09     
Was sagt uns gotische Kunst heute? 
"Sakrale Kunst des Mittelalters neu betrachtet" unter diesem Motto laden wir am Buß- und Bettag zu einer besonderen Veranstaltung in das Refektorium des Schloßbergmuseums ein: Dorothee Lücke, Pfarrerin am Evangelischen Forum Chemnitz, beschäftigt sich in einer Museumspredigt mit dem Sinngehalt von Werken der Ausstellung Gotische Skulptur in Sachsen. Dabei geht sie auf den ursprünglichen kirchlichen Kontext ein, beschäftigt sich gleichzeitig aber mit der Frage, welche Aussagekraft diese historischen Glaubenszeugnisse noch heute in sich bergen. Im Mittelpunkt steht dabei das Motiv der "Muttergottes auf der Mondsichel". Musikalisch begleitet wird die Predigt durch mittelalterliche Mariengesänge, dargeboteten von der Sopranistin Christiane Wiese.   Veranstaltungsinfo (November 2009)     
Marienfigur aus Zeitz, um 1520
Großmutter, warum hast du so große Zähne? Zwanzig Jahre Wende (II)
In den nächsten Wochen erinnern zahlreiche Aktivitäten in Chemnitz an die Ereignisse des Herbst 1989. Dazu gehören auch zwei große Ausstellungen: Zwanzig Jahre friedliche Revolution in Chemnitz präsentiert das Stadtarchiv vom 2.10. bis 1.11. in der Jacobi-Kirche. Im Rahmen des Tietz-Spezial RÜCKblende beschäftigt sich das aktuelle Projekt der Neuen Sächsischen Galerie mit der Kunst der Wendezeit. Kehraus ist dort vom 06.10. 2009 bis 10.01. 2010 zu sehen. (Oktober 2009)

Mit Xaver ins 18. Jahrhundert
Am 3. Oktober eröffnen wir erneut eine Sonderausstellung, die einer historischen Epoche gewidmet ist. Unter dem Titel Die Gesellschaft des Fürsten geht es diesmal ins 18. Jahrhundert. Anhand der Biographie des sächsischen Prinzen Xaver (1730 – 1806) wird ein Zeitalter lebendig, das vom Siegeszug der Aufklärung geprägt war, in dem sich Machtverhältnisse in Europa verschoben und der Konflikt zwischen Adel und Bürgertum explosiv zuspitzte. Die Exposition entstand auf der Grundlage intensiver Forschung und eines wissenschaftlichen Kolloquiums. Beteiligt sind Partner des In- und Auslandes, insbesondere aus Frankreich, wo Prinz Xaver viele Jahre seines Lebens verbrachte. Ausstellungsort ist der Kleine Renaissance-Saal, geöffnet ist bis zum 06. Januar 2010. (September 2009)

Louis de Silvestre: Kinderbildnis Prinz Xavers, Privatbesitz, Foto G. Andretti
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Digitaler Begleiter ab Jahresende
Die Arbeiten am digitalen Führungssystem des Schloßbergmuseums stehen kurz vor ihrem Abschluss. Voraussichtlich ab Jahresende können die Besucher einen Mini- Computer in der Größe eines iPhones nutzen, der sie durch die Ausstellungen des Hauses begleitet. Im Unterschied zu den herkömmlichen Audio- Guides bieten die neuen Geräte nicht nur gesprochene Texte, sondern zeigen zusätzlich Bilder an und können sogar kleine Filme abspielen. Zunächst stehen Rundgänge in der ständigen Ausstellung Bildersaal sowie zur Hausgeschichte zur Verfügung. 2010 soll die neue Dauerausstellung Gotische Skulptur in Sachsen folgen. Das Projekt, mit dem das Schloßbergmuseum museumspädagogisches Neuland betritt, wird von der Sächsischen Landesstelle für Museumswesen gefördert. (August 2009)

Richards Heimkehr
Im Rahmen des Richard Hartmann-Jahres 2009 kehrte der Chemnitzer Industriepionier unlängst an seinen Geburtsort zurück. Am 14. Juni eröffnete in Barr/ Elsass die Ausstellung „Mythos Hartmann“ an der verschiedene Chemnitzer Museen und Archive beteiligt sind. Weitere Aktivitäten am Geburtsort Hartmanns folgen im Juli, u.a. eine Exkursion des Bürgerverein für Chemnitz und ein Auftritt des Jugendblasorchesters Chemnitz . Parallel zur Ausstellungseröffnung in Barr erschien im  Verlag Heimatland Sachsen das Buch „Mythos Hartmann“, das eine Vielzahl neuer Forschungsergebnisse zum Leben und Wirken des sächsischen Lokomotivkönigs präsentiert. Ab August wird die Hartmann- Ausstellung auch in Chemnitz gezeigt. Mehr zum Programm des Jubiläumsjahres finden Sie hier. (Juli 2009)
Neuerscheinung im Verlag Heimatland Sachsen

Marien-Skulptur, um 1500
Gotische Kunst ab Juni
In den Abendstunden des 20. Juni wird unsere neue Dauerausstellung mit gotischer Sakralkunst aus ganz Sachsen eröffnet. Für den Besucherverkehr ist die Schau ab Sonntag, dem 21. Juni zugänglich. Bis zu diesem Termin ist jedoch noch viel zu tun. So macht sich  nochmals eine komplette Schließung des Hauses in der Zeit  vom 08. bis 20. Juni  erforderlich. Wir bitten um Verständnis. (Mai / Juni 2009)

Gespensterparty
Was haben Lionel Ritchie, Olaf Schubert, Chris Norman, Petra Zieger, Dieter Nuhr, La Fe und Barack Obama gemeinsam? Ganz einfach: Die Gesichter dieser mehr oder weniger bekannten Persönlichkeiten erscheinen, wenn man den Namen des Gespenstes „Rasteinaspukulana“ in die Bildersuche einer bekannten Internet-Suchmaschine eingibt.
Am 25. April, ab 15 Uhr haben alle kleinen und großen Interessenten Gelegenheit, zu überprüfen, was sich wirklich dahinter verbirgt. An diesem Tag nämlich feiert die symphatische kleine Erscheinung ihren ersten Geburtstag auf dem Chemnitzer Schloßberg. Am meisten freut sich Rasteinaspukulana über gespenstisch oder historisch kostümierte Gäste. 
Mehr Informationen zum Programm gibt es hier. (April 2009)
Rasteinaspekulana und Robin erkunden Chemnitz- Kinderbuch von Petra Lüth und Ela Räder

Kraftmeier Imperiale
Globale Machtspiele
Nach dem großen Erfolg der Vortragsreihe „Wie schmeckte die DDR“, unterbreitet das sächsische Bildungswerk der Konrad Adenauer- Stiftung ab 15. April ein neues Veranstaltungs- und  Diskussions-angebot. Das Thema dieser Vortrags-Reihe kreist um aktuellen Zustand und mögliche Perspektiven der globalen Machtverhältnisse. Weitere Informationen... (April 2009)
Hartmann- Jahr 2009
Am 08. November 2009 jährt sich der Geburtstag des Industriellen Richard Hartmann zum 200. Male. Viele kulturelle und touristische Angebote in Chemnitz stehen in diesem Jahr deshalb im Zeichen dieses Jubiläums. Eine der bedeutendsten Aktivitäten wird dabei eine  Sonderausstellung im Chemnitzer Industriemuseum sein (23.08. - 08.11.2009). Das Schloßbergmuseum ist an der Erarbeitung dieser Exposition aktiv beteiligt und stellt Leihgaben aus seinen Sammlungen zur Verfügung. Weitere Informationen zu Hartmann und das komplette Programm des „Frank Hartmann-Jahres“ finden sie hier. (März 2009)
Richard Hartmann (1809-1878)
HiDA-Galerieanzeige Textilbestand Schloßbergmuseum
HiDA-Anwenderforum
HiDA  ist eine Software, die in vielen deutschen Museen genutzt wird. Für Montag den 02. März 2009 laden der Herstelller startext und die Sächsische Landesstelle für Museumswesen zu einem neuen Anwenderforum ein. Die Veranstaltung findet diesmal im Schloßbergmuseum Chemnitz statt, wo HiDA seit 1992 im Einsatz ist. Anwender und Interessenten sind herzlich eingeladen. Anmeldeinfo und Programm hier. (Februar 2009
Zwanzig Jahre Wende
2009 jährt sich der Fall der Mauer zum zwanzigsten Male. In der deutschen Öffentlichkeit werden die Themen DDR, Wende und aktuelle Realität in diesem Jahr daher eine ganz besondere Rolle spielen. Eine der Institutionen, die sich dem Jahrestag mit einem breit angelegten Veranstaltungs-Programm widmet, ist das sächsische Bildungswerk der Konrad Adenauer- Stiftung. Unter dem Titel „Wie schmeckte die DDR“ finden bereits seit September 2008 in Sachsen öffentliche Vorträge und Diskussionen dazu statt.  Im Rahmen dieser Veranstaltungsreihe lädt auch das Chemnitzer Schloßbergmuseum im Januar/ Februar zu drei Vorträgen ein. Näheres dazu erfahren sie in unserer Rubrik Veranstaltungen. (Januar 2009)
Wende-Fahne in unserer ständigen Ausstellung 1995 - 2005
Der Chemnitzer Weihnachtsmann
Weihnachtsgeschenk für junge Besucher
Die Stadt Chemnitz macht jungen Museumsbesuchern ein besonderes Weihnachtsgeschenk. Ab dem 25.12.2008 erhalten Kinder und Jugendliche bis zum 18. Lebensjahr sowie ältere Schüler mit gültigem Schülerausweis freien Eintritt im König Albert-Museum, Industriemuseum und im Schloßbergmuseum. Die Regelung gilt zunächst für ein Jahr. Bitte beachten Sie, dass die neue Entgeltordnung erst im Januar in unsere Rubrik Eintrittspreise eingearbeitet werden kann, die neuen Bestimmungen gelten aber auch bei uns termingemäß. Vielleicht finden Sie und ihre Familie bereits während der Feiertage Gelegenheit, das selbst einmal zu überprüfen. Allen unseren Besuchern, Partnern und Freunden wünschen wir ein besinnliches Weihnachtsfest und ein erfolgreiches neues Jahr 2009. (Dezember 2008)     
Heiliges Grab nicht zu sehen
Für den Erdgeschossbereich unseres Museums wird gegenwärtig eine neue ständige Ausstellung mit gotischer Kunst vorbereitet. In Folge Baumaß-nahmen macht sich ab Montag, dem 15. Dezember 2008 die Schließung des Refektoriums mit der bisherigen Ausstellung „Alte Kunst“ erforderlich.  Auch das „Heilige Grab“ wird deshalb bis auf weiteres nicht zu sehen sein. Wir bitten dafür um Ihr Verständnis. Voraussichtlicher Eröffnungstermin der neuen umfangreichen Exposition ist Juni 2009. (Dezember 2008)
Chemnitzer Heiliges Grab, um 1500
Neue Veröffentlichung, 9,80 €
Benediktiner in Sachsen
2007 jährte sich die Gründung eines Benediktinerklosters in der Stadt Riesa zum 888. Male. Das Stadtmuseum von Riesa nutzte diesen Anlass für ein übergreifendes Ausstellungsprojekt zur Geschichte der Benediktiner in Sachsen. Das Schloßbergmuseum Chemnitz, dessen Gebäude ebenfalls auf eine Benediktinerabtei zurückgehen, beteiligte sich mit Leihgaben in Form von Bildern, Modellen und archäologischen Funden. Zu sehen war die Exposition zwischen dem 30.10. 2007 und 30.03. 2008 in Riesa.
Anlässlich der Ausstellung erschien die Publikation „Benediktiner in Sachsen“, die Forschungsergebnisse zu diesem bisher wenig beleuchteten Thema sächsischer Geschichte dauerhaft zusammenfasst. Das Buch wurde von der Sächsischen Landesstelle für Museumswesen herausgegeben und ist ab sofort auch im Schloßbergmuseum erhältlich. (November 2008)
Studiert in Chemnitz
Ab Samstag, den 11. Oktober 2008 zeigt das  Schloßbergmuseum eine neue Ausstellung. Sie entstand in Kooperation mit dem Archiv der Technischen Universität und dem Bürgermeisteramt der Stadt Chemnitz. Unter dem Titel „Wo studiert? In Chemnitz!“  berichtet die Exposition über die Entwicklung der Universität von ihren Anfängen in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts bis in die Gegenwart. Besondere Themenschwerpunkte sind das studentische Leben und die Wechselbeziehung zwischen Stadt und Universität. Ausstellungsort ist weder das Schloßbergmuseum noch ein Gebäude der Universität, sondern das Rathaus.                      Die Eröffnung findet am 11.10. statt, zu sehen ist die Exposition bis zum 16. 01. 2009.
(Oktober 2008Weitere Informationen
Chemnitzer Studenten 1896
Wikinger erobern Burg Rabenstein
Wikinger überfallen Rabenstein
Nach zuverlässigen Informationen Chemnitzer Behörden ist zwischen dem 3. und 5. Oktober im Chemnitzer Ortsteil Rabenstein mit dem Einfall mehrerer Schiffsladungen unrasierter Kämpfer aus dem hohen Norden zu rechnen. Weitere Meldungen besagen jedoch, dass es nicht zu Kampfhandlungen größeren Ausmaßes kommen wird. Vielmehr erscheinen die rauflustigen Männer im Rahmen des Kulturaustausches und wollen den Bürgern von Chemnitz Einblicke in die Sitten und Gebräuche längst verschollen geglaubter nordischer Völkerstämme geben.  Mehr (September 2008)
Tag des offenen Denkmals
Auch 2008 laden im September deutschlandweit wieder Denkmalpfleger, Archäologen und Historiker zur Besichtigung bekannter und unbekannter Baudenkmale ein. Schwerpunkt der Chemnitzer Aktivitäten ist in diesem Jahr der Schloßberg. Ausgehend vom Schloßberg-museum führen Rundgänge in die Kelleranlagen am Süd- und Osthang sowie zu den ältesten erhaltenen Fachwerkbauten von Chemnitz. Im Renaissance-Saal des Museums finden außerdem Eröffnung und Abschluss des Tages sowie ein Vortrag statt. Thomas Spring, Projektkoordinator des Landesamtes für Archäologie spricht dort über den Umbau des Schocken-Kaufhauses zum Museum. Zusätzlich zum Schwerpunkt Schloßberg gibt es auch Aktivitäten an anderen Orten der Stadt, so im Stadtzentrum, der Zwickauer Straße und in Kleinolbersdorf. Weitere Informationen finden Sie hier. (August 2008)   
Lapidarium im Schloßbergpark
Veranstaltungen für Schüler
Veranstaltungen in den Ferien
Auch in diesem Jahr bietet das Schloßbergmuseum in den Sommerferien spezielle Veranstaltungen für Schüler an. Sie stehen ganz im Zeichen der aktuellen Ausstellung Chemnitz im Zeitalter von Wallenstein und Gryphius, die sich mit den Ereignissen des 30jährigen Krieges beschäftigt. Unter dem Motto „Mit Wallensteins Sattel und Degen…“ erfahren die Teilnehmer, was zu dieser Zeit in Chemnitz und Sachsen passierte. Bestandteil der Veranstaltungen sind auch aktive Elemente, wie Ausprobieren von Rüstungsteilen und Schreiben mit Gänsefedern. Weitere Informationen zu diesen Ferienveranstaltungen sowie die Veranstaltungstermine finden sie hier. Geöffnet ist die Exposition noch bis zum 03. August 2008. Bitte beachten sie auch die ständigen Angebote zur Ausstellung Sonntagsführung und jeweils Mittwochs das Exponat der Woche. (Juli 2008)
Spannendes Kolloquium
Prinz Xaver (1730-1806) und Sachsen nach dem Siebenjährigen Krieg (1756-1763) standen im Mittelpunkt eines internationalen Kolloquiums, dass die TU Chemnitz in Zusammenarbeit mit dem Schloßbergmuseum vom 03. bis 06. Juli 2008 veranstaltete. Teilnehmer waren Historiker und Studenten aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Frankreich. Neben Vorträgen und Diskussionen gehörten Konzerte sowie Exkursionen zu den Parks und Schlössern von Waldenburg und Wolkenburg, nach Zabeltitz und in die Dresdner Kunstsammlungen zum Programm. Ergebnisse dieses Kolloquiums werden auch in die Vorbereitung einer Ausstellung einfließen, die 2009 in Chemnitz zu sehen ist. (Juli 2008)
Francois Guerin: Prinz Xaver von Sachsen, Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Gemäldegalerie Alte Meister
HIDA4, startext GmbH, Bonn
Präsentation von Museumssoftware 
Die Sächsische Landesstelle für Museumswesen in Chemnitz bietet Anwendern und Interessierten am 1. Juli 2008 die Möglichkeit, sich über die aktualisierte Version der Museumssoftware HIDA4 zu informieren. Referenten sind Frau Dr. Gummlich-Wagner und Frau Ziegner vom Unternehmen startext GmbH, Bonn, das dieses Programm zur Erfassung und Verwaltung von Museumsbeständen entwickelte. Neben Konkurrenzprodukten wie "Adlib" oder "museum plus" gehört HIDA nach wie vor zu den am meisten genutzten Programmen im Museumswesen. Weitere Informationen zur Veranstaltung und zur Anmeldung erhalten sie hier. (Juni 2008)
Siebenschläfer ungefährlich
Vom „Siebenschläfer“ geht in diesem Jahr keine Gefahr für die Urlaubswetterentwicklung aus, denn an diesem Tag ist Sonnenschein vorprogrammiert: Unter dem Titel „Fest der Künste“ findet am Freitag, dem 27.Juni 2008 ab 19 Uhr das gemeinsame Sommerfest der drei Vereine „Freunde der Kunstsammlungen“, „Chemnitzer Kunsthütte“ und „Förderverein der Stadtbibliothek Chemnitz“ auf dem Schlossberg statt. Geboten werden Musik,  Kunstauktion,  Turmbesteigungen, Museumsführungen und vieles mehr. Weitere Informationen zu Programm, Veranstaltungszeiten und Kartenverkauf erhalten sie hier. (Juni 2008)
Glis Glis (Siebenschläfer), Bildvorlage: www.naturschutzbund.at/bilder/siebenschlaefer_aichhorn.jpg
Gießen und bemalen von Zinnfiguren
Besuchermagnet Museumsnacht
Die 9. Chemnitzer Museumsnacht am 17. Mai war ein besonderer Erfolg. Für die 38 beteiligten Museen, Galerien und Institutionen wurden 13.000 Eintritts-karten verkauft und rund 50.000 Besuche gezählt. Allein das Schloßberg-museum mit der angeschlossenen Burg Rabenstein zählten 3.700 Besucher.    Starker Andrang herrschte in unserem Haus bei Mitmachangeboten, die sich speziell an Familien richteten.
So hatten die Besucher die Möglichkeit, Zinnfiguren zu gießen und  zu bemalen, konnten ausprobieren, wie man früher mit Federkiel und Tinte schrieb oder welche Trageeigenschaften Kettenhemden und Ritterhelme besaßen. Eine Fortsetzung der Museumsnacht gibt es natürlich im Mai 2009. Interessenten, denen bei solcherart Veranstaltungen zu viel Trubel herrscht, haben bis dahin Gelegenheit, das Museum in Ruhe zu besuchen. (Mai 2008)
Gründerzeit in Berlin
Nach der erfolgreichen Exposition BIEDERMEIER widmet das Deutsche Historische Museum dem 19. Jahrhundert erneut eine spektakuläre Ausstellung. Unter dem Titel "Gründerzeit – Industrie & Lebensträume zwischen Vormärz und Kaiserreich" stehen nun die Jahre zwischen 1848 und 1871 im Mittelpunkt. Dabei lässt bereits der Titel aufhorchen, der die wirklichen „Gründerjahre“ in die beiden Jahrzehnte vor der Reichsgründung von 1871 verlegt. An der Ausstellung, die im Zeitraum 25. April bis 31. August 2008 in Berlin zu sehen ist, sind zahlreiche deutsche Museen, so auch das Schloßbergmuseum Chemnitz, mit Leihgaben beteiligt. Weitere Informationen zur Ausstellung erhalten sie hier. (Mai 2008)
Ausstellung vom 25.04. bis 31.08. 2008 in Berlin
Feldharnisch Kurfürst Johann Georg I., um 1640, Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Rüstkammer
Ausstellung zum 30jährigen Krieg eröffnet
Am 3. Mai eröffnete im Schloßbergmuseum die die neue Ausstellung „Chemnitz im Zeitalter von Wallenstein und Gryphius“. Sie beschäftigt sich mit den Ereignissen des 30jährigen Krieges in der Region und beleuchtet insbesondere die Jahre zwischen 1632 und 1650. An der Exposition, die bis zum 03. August 2008 zu sehen ist, sind zahlreiche Museen und Archive des In- und Auslandes, darunter Institutionen aus Schweden, Tschechien und Frankreich mit Leihgaben beteiligt. Unter dem Titel „Der Kelch der bittersten Leiden“ erschien ein umfangreicher Katalog. Im Rahmen der Ausstellung finden regelmäßig öffentliche Führungen und Begleitveranstaltungen statt. Für Gruppenbesucher besteht die Möglichkeit, Führungen zu buchen. Nähere Informationen zur Führungsanmeldung finden sie unter Kontakt sowie Öffnungszeiten/ Eintrittspreise.(Mai 2008)
Ostern im Mittelalter
Während der Feiertage und der Ferien bietet das Schloßbergmuseum eine Reihe von Veranstaltungen, besonders für Familien und Schüler an. Von Samstag bis Ostermontag findet in der Außenstelle Burg Rabenstein das traditionelle Mittelalterfest mit historischem Markt, Ritterkämpfen und vielen anderen Attraktionen statt. Kinder ab 6 Jahre sind am 26. und 27. März, jeweils ab 10 Uhr zur Veranstaltung „Häuser. Menschen, Möglichkeiten“ in die ständige Ausstellung zur Chemnitzer Stadtgeschichte eingeladen. Das wertvollste mittelalterliche Exponat im Schloßbergmuseum, steht am 28. März im Mittelpunkt einer Veranstaltung unter dem Titel „Was hat das Heilige Grab mit Ostern zu tun?“ Weitere Details zu diesen Angeboten finden sie in unserer Rubrik Veranstaltungen. (März 2008)
Das Heilige Grab von Chemnitz
Ausstellung im Tietz
Buchkunst im Tietz
Im Kulturkaufhaus Tietz ist gegenwärtig eine gemeinsame Ausstellung der Stadtbibliothek Chemnitz und der Neuen Sächsischen Galerie zu sehen. Unter dem Titel „Aufbrüche: Buchkunst zwischen Pergament und Plexiglas“ werden handgearbeitete Bücher aus dem Mittelalter Künstlerbüchern der Gegenwart gegenübergestellt. Die historischen Bücher befanden sich ursprünglich in Bibliotheken Chemnitzer Klöster, so auch des Chemnitzer Benediktinerklosters, dem heutigen Schloßbergmuseum. Mit der Auflösung der Klöster während der Reformation wurde auch die Bibliotheken aufgelöst, Teile der Bestände gelangten später in die Stadtbibliothek. Die alten und neuen handgefertigten Bücher können bis zum 23. April 2008 in der Neuen Sächsischen Galerie betrachtet werden. (März 2008)          Mehr Informationen 
Zerstörung und Neubeginn
Chemnitz im 17. Jahrhundert
Chemnitz und die Region in der Zeit des Dreißigjährigen Krieges – mit diesem Thema wird sich die nächste Sonderausstellung des Schlossbergmuseums (Eröffnung am 3. Mai 2008) beschäftigen. In Vorbereitung dieser Ausstellung findet am 15. März ein Kolloquium statt. Wissenschaftler von verschiedenen Museen, Archiven und Universitäten beleuchten die Jahre zwischen 1632 und 1650, die für die Stadt und ihr Umfeld zwar eine Zäsur des Schreckens darstellten, aber auch zu neuen gesellschaftlichen Impulsen und Reformen führten. Neben dem Kriegsgeschehen und den politischen Folgen werden auch Musik, Literatur und bildende Kunst thematisiert. Den Abschluß bildet eine musikalische Abendveranstaltung in der Stadtkirche St. Jacobi. (März 2008)           Mehr Informationen   
Marschall Gottfried Heinrich Graf von Pappenheim, Kupferstich, Grafiksammlung Schloßbergmuseum
Sammlung Voigt, Chemnitz
Erfolgreiche „Spiegelbilder“        Wegen des anhaltenden Interesses wird unsere Exposition mit europäischen und amerikanischen Porträt-Daguerreotypien um zwei Wochen – bis Sonntag, den 9. März 2008 - verlängert. Im Februar laden wir nochmals zu Führungen in diese Ausstellung ein. Unter dem Titel „Ein Schmuckkästchen für mein Lieblingsfoto“ finden im Februar außerdem Ferienveranstaltungen für Schüler statt. (Februar 2008
Stadt im Wandel
Der Chemnitzer Fotograf Michael Backhaus beteiligt sich als Pressefoto-graf, Buchautor, Ausstellungsmacher und Mitglied von Bürgerinitiativen seit Jahrzehnten aktiv an Diskussionen um die Entwicklung seiner Heimatstadt. Ein  Thema, mit dem er sich seit einiger Zeit intensiv beschäftigt, ist der groß-flächige Abriss von Fabrik- und Wohn-gebäuden und die daraus resultier-enden Folgen für die Struktur der Stadt.
Fotoausstellung von Michael Backhaus
Unter dem provokanten Titel „Die Stadt Chemnitz als Beute“ zeigt Backhaus eine Auswahl „Abriss-Fotos“ nun in einer Ausstellung und ruft damit zu verstärkter öffentlicher Diskussion über dieses brisante Thema auf. Zu sehen ist die Ausstellung gegenwärtig (bis Februar 2008) im Foyer des Technischen Rathauses, Annaberger Straße 89. (Januar 2008)
Sächsische Denkmäler in Ostböhmen
Sächsische Geschichte in Böhmen
Vom 13. Januar bis 29. Februar 2008 zeigen wir im Kreuzgang unseres Museums die Wanderausstellung „Sächsischer Erinnerungsort Königgrätz“. Sie informiert über Denkmäler, Gedenk- und Grabsteine in Ostböhmen, die an eine der blutigsten Schlachten des 19. Jahrhunderts erinnern. Bei Königgrätz kam es 1866 zur entscheidenten  militärischen Auseinandersetzung des "Deutschen Krieges" zwischen Preussen und Österreich. Auf Seiten der Österreicher kämpften 26.000 sächsische Soldaten, von denen zahlreiche fielen. Die Wanderausstellung, die im Frühjahr auch in Hradec Králové (Königgrätz) gezeigt wird, entstand auf Initiative der Juniorprofessur Europäische Regionalgeschichte an der TU Chemnitz in Kooperation mit tschechischen Partnern und dem Schloßbergmuseum.        Mehr Informationen (Januar 2008)
Schönste Fotobücher 2008
Das Katalogbuch zu unserer aktuellen Ausstellung "Spiegelbilder" wurde vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels zu einem Kandidaten für den "Deutschen Fotobuchpreis 2008" gewählt und damit in die Ausstellung der schönsten Fotobücher 2008 aufgenommen. Bis Dezember 2007 wird die Ausstellung auf den "Stuttgarter Buchwochen" gezeigt, 2008 ist sie auf verschiedenen Buchmessen zu sehen, so in Leipzig (März), Linz (April), Basel (Mai) und  Frankfurt a. M. (Oktober). Der kleine Chemnitzer Verlag EDITION MOBILIS  wurde damit bereits zum dritten Mal in Folge für eine seiner Veröffentlichungen ausgezeichnet.  Erhältlich ist das Buch in unserem Shop oder an der Museumskasse. (Dezember 2007)
Sammlung Voigt Chemnitz
Lesung am 5.Dezember
Marthes Spur führt ins Schloßbergmuseum
Frauen als Heldinnen historischer Romane erfreuen sich derzeit großer Beliebtheit. Nach der „Wanderhure“ und der „Päpstin“ stürmte 2006 die Hebamme Marthe die Bestseller-Listen. „Das Geheimnis der Hebamme“, geschrieben von der in Freiberg lebenden Autorin Sabine Ebert, fand in Sachsen ganz besonderen Anklang, da die Geschichte in der Zeit der Besiedelung der Mark Meißen (12. Jahrhundert) und der ersten Silberfunde im Raum Freiberg angesiedelt ist. Die Fortsetzung „Die Spur der Hebamme“ erschien vor wenigen Wochen mit einer Startauflage von 100 000 Exemplaren, die Buchpremiere fand am 7. November im überfüllten Festsaal des Freiberger Rathauses statt. Gegenwärtig befindet sich Sabine Ebert auf Lesereise, die sie am 5. Dezember auch in das Schloßbergmuseum Chemnitz führen wird. Mehr zu dieser Veranstaltung erfahren Sie hier. (November 2007)    
Wertvoller Nachlass an Museum übergeben
Am 7. November wurden unserem Museum Dokumente aus dem Nachlass von Rolf Seyfarth (1907-1976) übergeben. Seyfarth war Journalist, Politiker, Geschäftsmann und begeisterter Sport-liebhaber. Bereits seit den 1920er Jahren schrieb er Berichte von Radsportveranstaltungen für die Chemnitzer und überregionale Presse und wirkte als Veranstalter auf Radrennbahnen u.a. in Erfurt, Bamberg, Forst, Heidenau und Chemnitz-Altendorf. Als Politiker der Liberal-Demokratischen Partei Deutschlands (LDPD) war Rolf Seyfarth nach 1945 erster  Wirtschafts-bürgermeister im neuen Chemnitzer Stadtrat. Besonders engagierte er sich für den Wiederauf- und Neubau von Sportstätten, auf seine Initiative entstand u.a. eine neue Radrennbahn, die 1950 im Sportforum eröffnet wurde. Später wirkte er journalistisch als Chefredakteur der LDPD- Zeitung „Sächsisches Tageblatt“. 
Rolf Seyfarth
Der Nachlass, den die Tochter Rolf Seyfarths, Christa Wicke, unserem Museum übergab, umfasst Fotoalben, Geschäftsdokumente und Filme. Die Bilddokumente, die hauptsächlich aus den Nachkriegsjahren 1946 bis 1955 stammen, sind historisch besonders interessant, da sie sportliche Großveranstaltungen dieser Zeit sehr anschaulich dokumentieren. Besonders aufschlussreich ist auch das bisher unveröffentlichtes Manuskript „Radrennfieber“, in dem Seyfarth die Radsport-Szene der 1920er und -30er Jahre fachkundig und spannend beschreibt.
Die Dokumente werden in den nächsten Wochen katalogisiert und stehen Interessenten (nach Anmeldung) zur Verfügung. (November 2007)
Daguerreotypie um 1848 aus der Sammlung Voigt
Haben Sie interessante alte Fotos?
Im Rahmen unserer aktuellen Ausstellung „Spiegelbilder" begutachten die Ausstellungskuratoren May und Jochen Voigt sowie Museumsleiter Uwe Fiedler in einer öffentlichen Veranstaltung historische Fotografien. Befinden sich Fotos in Ihrem Besitz, die auf Grund ihrer Materialität oder des Motivs ungewöhnlich und selten erscheinen? Dann stellen Sie diese am Sonntag, dem 11. November 2007 im Schloßbergmuseum vor! Weitere Informationen dazu finden sie hier. Die Veranstaltung bildet den Auftakt zu der neuen Reihe „Antiquität oder Trödel“, in der die Möglichkeit geboten wird, historische Gegenstände von Fachleuten kostenfrei begutachten zu lassen. (Oktober 2007)
Historisches Erzgebirge im Tietz
Zur Jahreswende 2006/ 2007 zeigte das Schloßbergmuseum die Ausstellung
„Erzgebirgsreise – Chemnitz und das sächsisch-böhmische Erzgebirge in alten Reiseberichten und Grafiken“. Nachdem die Exposition inzwischen erfolgreich in unserem tschechischen Partnermuseum Ústí nad Labem und auf der Burg Schönfels zu sehen war, wurden Teile nun für eine Wanderausstellung aufbereitet. Die Schau mit großformatig reproduzierten Grafiken aus dem Zeitraum 1750 bis 1880 ist in der Zeit vom 5. bis 16. November 2007 in Chemnitz zu sehen. Ausstellungsort ist das Kulturkaufhaus Tietz, wo in dieser Zeit  Veranstaltungen der deutsch-tschechischen Literaturtage stattfinden.
(Oktober 2007
Blick vom Schlossberg Richtung Chemnitz und Erzgebirge, colorierte Grafik (Ausschnitt) um 1850
Konzert der Extraklasse - Duo Burnstein-Legnani Konzert der Extraklasse
Am Sonntag, dem 21. Oktober 2007 lädt das Schloßbergmuseum zu einem besonderen musikalischen Erlebnis ein. Unter dem Titel „Serenada Española“ präsentiert das Duo Ariana Burstein und Roberto Legnani eine farbenprächtige Palette spanischer Musik. Die beiden Musiker sind Träger internationaler Auszeichnungen und spielen auf preisgekrönten Instrumenten. Beginn der musikalischen Matinee ist 11 Uhr. Weitere Infos » (Oktober 2007)
Früheste Porträtfotos der Welt - Daguerreotypien der Sammlung Voigt 
Zum Abschluss des Ausstellungsjahres 2007 präsentiert das Schloßbergmuseum einen ganz besonderen Leckerbissen: Ab dem 3. Oktober werden unter dem Titel „Spiegelbilder“ 100 europäische und amerikanische Porträtdaguerreotypien zu sehen sein. Die Daguerreotypie, die nach ihrem Erfinder Louis Jacques Mandé Daguerre (1787 - 1851), benannt wurde, war das erste praktikable fotografische Verfahren und steht damit am Anfang der Fotografiegeschichte. Nur 20 Jahre, zwischen 1839 und 1860, hielt sich die komplizierte Technologie, die anders als in späteren Zeiten weder mit Negativen noch mit Papier arbeitete, sondern die Bilder als Unikate spiegelverkehrt auf einer polierten Silberoberfläche entstehen ließ.
Wegen ihrer Fragilität und dem technologiebedingten Spiegeleffekt gestaltet sich die Präsentation von Daguerreotypien sehr schwierig, weshalb sie selten gezeigt werden und eine Herausforderung für Ausstellungsmacher darstellen. Eine Besonderheit der Chemnitzer Ausstellung ist außerdem, dass sie - erstmalig in Deutschland – das Porträt in den Mittelpunkt stellt. Die 100 kostbaren Bildnisse stammen aus der Kollektion der Chemnitzer Fotografiesammler May und Jochen Voigt. Prof. Jochen Voigt übernahm auch die Gestaltung der Exposition, die vom 3. Oktober 2007 bis 24. Februar 2008 im Refektorium des Schlossbergmuseums zu sehen ist. Ein umfangreicher Katalog wird die Ausstellung begleiten.              (August 2007) 
Ferienexkursionen in die Geschichte
Während der Ferien bietet das Schloßberg-museum für Schüler Veranstaltungen zu verschiedenen historischen Themen an. So werden „Alte Waffen und Rüstungen“ am 26. Juli von Museumsleiter Uwe Fiedler vorgestellt. 
Auf dem Gelände unserer Außenstelle Burg Rabenstein besteht am 31. Juli die Gelegenheit, sich im Bogenschießen mit historischen Bögen zu versuchen. Seltene und kuriose Objekte aus den Textilsammlungen des Schloßbergmuseums präsentiert Sammlungsleiterin Sybille Fischer am 2. August in einem „Spaziergang durch die Kostümgeschichte“. Weitere Infos »
Außerdem besteht für Gruppen auch die Möglichkeit, Führungen durch das Schloßberg-museum und seine Ausstellungen sowie die Burg Rabenstein zu buchen. 
Info & Anmeldung unter +49 (0) 371 488 45 01
(Juli/August 2007)     
Bibliophile Kostbarkeiten erworben
Für seine historische Bibliothek erwarb das Schlossbergmuseums zwei Chemnitzer Raritäten aus dem 18. Jahrhundert: Johann Georg Hager (1741 – 1777) war Rektor der Chemnitzer Lateinschule und machte sich als Begründer der ersten rein geographischen Zeitschrift in Deutschland einen Namen. Der 1778 postum erschienene dritte Band seines „Geographischen Büchersaales“ bereichert nunmehr die Sammlungen des Museums. Ebenfalls erworben wurde der 2. Band des „Pantheon der Deutschen“, der 1795 erschien. Das von dem Verleger Hofmann herausgegebene Werk enthält Biographien berühmter Deutscher, darunter Vertretern der Aufklärung, wie Lessing und Leibnitz. Beide Werke können nach Voranmeldung besichtigt werden. (Juli 2007)   
 

BMW-Niederlassung Chemnitz finanzierte Gemälde-Restaurierung
Europa in Aktion
Während Frau Merkel und Monsieur Sarkozy in Brüssel mit Lolek und Bolek rangen, fand das europäische Agricola-Jugendprojekt am 23. Juni im Chemnitzer Stadtpark seinen erfolgreichen Abschluß. Die von Berufsschülern aus Frankreich, Spanien und Deutschland gebauten historischen Maschinen funktionierten bestens; viele Besucher zeigten sich begeistert von solcherart anschaulicher Geschichtsvermittlung. Positiv angemerkt wurde außerdem, dass die Jugendlichen aus den drei europäischen Ländern die Technik gemeinsam vorführten. „So macht Europa ja richtig Spaß“ und „Bitte mehr solche Aktionen“ waren Meinungen, die man des Öfteren hören konnte. (Juni 2007 )

Historisches Spektakel im Stadtpark
Am 23. Juni wird der sonst so beschauliche Chemnitzer Stadtpark zum Schauplatz einer außergewöhnlichen und nicht ganz geräuschlosen Technik-Präsentation: Gefördert von der europäischen Union, hatten sich Jugendliche aus Frankreich, Spanien und Deutschland mit dem Leben und Wirken des Renaissance-Gelehrten Georgius Agricola (1494-1555) beschäftigt und technische Anlagen aus seinem Werk "De re metallica" funktionsfähig nachgebaut. Nach Vorführungen in Frankreich und Spanien werden Pochwerk, Hammer, Schmiede und Spurschachtofen nunmehr auch in Chemnitz - und damit am historischen Originalschauplatz - gezeigt. Auf dem Gelände der heutigen Stadtparkwiese an der Treffurth-Straße stand vor 500 Jahren eine Hütte, in der der Chemnitzer Bürgermeister Agricola die Metallverarbeitung intensiv studierte. Weitere Infos hier, Literatur zu Agricola finden Sie in unserem Shop (Juni 2007)
Historisches Spektakel im Stadtpark - Hüttenklang und Feuerschein

Bildersaal der Geschichte Willkommen im Bildersaal der Geschichte
Ab 28. April 2007 ist der Große Saal unseres Museums wieder geöffnet. Unter dem Titel "Bildersaal Chemnitzer Geschichte" ist hier die neue ständige Ausstellung mit einer Auswahl wert-
voller Exponate aus den stadt-
historischen Sammlungen zu sehen. Der historische Bogen der Exposition spannt sich von archäologischen Fund-
stücken bis zu einer Bronzebüste des Chemnitzer Journalisten Addi Jacobi, die seit 2006 die Museumssammlungen bereichert. Mehr Infos » (April 2007)

Wiedereröffnung mit Martha Schrag
Nach umfangreichen Erneuerungsarbeiten im Bereich der Sicherheitstechnik ist unser Museum ab 11. März 2007 schrittweise wieder geöffnet. Im Bereich Kreuzgang ist ab 11. März die Martha-Schrag-Retrospektive "Gemalte Sehnsucht" zu sehen; die Präsentationen "Alte Kunst" und "Barockes Halleluja" im Refektorium und Parlatorium, sind ab Ostern wieder öffentlich zugänglich. Ihren Höhepunkt findet die schritt-
weise Wiedereröffnung mit der neuen ständigen Ausstellung im Großen Renaissance-Saal. Die Schau mit bedeutenden, teilweise noch nie gezeigten Objekten aus den stadtgeschichtlichen Sammlungen wird ab Ende April zu sehen sein. Der endgültige Eröffnungstermin wird demnächst hier bekannt gegeben.
(März 2007)
Martha-Schrag-Ausstellung

BMW-Niederlassung Chemnitz finanzierte Gemälde-Restaurierung BMW-Niederlassung Chemnitz finanzierte Gemälde-Restaurierung
Am 14. November übergaben Restauratorin Susanne Mayer und Hans-Jürgen Thoma, Leiter der Chemnitzer BMW-Niederlassung, dem Schloßbergmuseum ein restauriertes Gemälde. Es handelt sich dabei um das Porträt eines macedonischen Baumwollhändlers, der am Ende des 18. Jahrhunderts in Chemnitz tätig war. Gemeinsam mit weiteren Porträts griechischer Kaufleute wird das Gemälde ab Frühjahr 2007 in der neuen ständigen Ausstellung zu sehen sein. Die Chemnitzer BMW-Niederlassung unterstützt das Schloßbergmuseum seit Jahren und finanzierte bereits mehrfach Restaurierungs-
arbeiten an Sammlungsbeständen.
(November 2006)

"Schwarzer Kunst" im Kreuzgang
Anlässlich ihres 80. Geburtstages zeigt das Schloßbergmuseum ab 17. September 2006 ausgewählte Arbeiten von Luise Neupert, einer Künstlerin, die zu den international bekanntesten Vertretern der graphischen Technik des Scherenschnittes gehört. Geboren in Chemnitz und heute im thüringischen Schmölln lebend, blieb sie ihrer Heimatstadt und dem Schloßberg-
museum immer verbunden. Die Ausstellung im Kreuzgang präsentiert einen Querschnitt durch Luise Neuperts Schaffen: ihre besonders bekannten und gerühmten Schnitte zu Märchen der Brüder Grimm, freie Arbeiten sowie Illustra-
tionen zu "Klassikern" wie Goethe, Eichendorff und Homer. Gezeigt werden auch Arbeiten zu "Das Gastmahl des Trimalchio" des römischen Satirikers Petronius, die der Insel-Verlag (Insel-Bücherei Nr.1267) unlängst veröffentlichte. (September 2006)

Bühnen-Fotografie: Letzter Akt Bühnen-Fotografie: Letzter Akt
"Ihre Fotos füllen Träume mit neuem Leben…" schrieb eine Besucherin in das Gästebuch der Dieter Wuschanski-Retrospektive.
Andere Besucher benutzen Adjektive wie "außergewöhnlich", "intim" oder "atmosphärisch". Noch bis zum
3. September sind die Arbeiten des Chemnitzer Fotografen im Kreuzgang und großen Saal des Museums zu sehen. Info »
August 2006

Amerikanische Concertina-Liebhaber besuchen Chemnitz
Im Juni besuchte eine 52 Personen umfassende Gruppe US-amerikanischer Musikfreunde Chemnitz. Anliegen ihres Besuches war es, die Stadt und Region näher kennenzulernen, aus der die "Chemnitzer Concertina", ein in den USA noch recht bekanntes, an seinem Ursprungsort aber fast vergessenes Ziehharmonika-Modell, stammt.
Begeisterten auf der Chemnitzer: Gary Brueggen und Jerry Minar aus den USA
Zum Programm gehörten Stadtrundfahrt, Exkursionen ins Erzgebirge und das gemeinsame Musizieren mit Concertina- und Bandoneon-Spielern aus der Region Chemnitz. Den Höhepunkt des Aufenthaltes, an dessen Vorbereitung das Schloßbergmuseum beteiligt war, bildete die musikalische Präsentation des Buches "The Chemnitzer Concertina- A History and an Accolade" im Kultur-
kaufhaus "DAStietz". Die Amerikaner, die auch von Bürgermeisterin Heidemarie Lüth im Chemnitzer Rathaus empfangen wurden, zeigten sich sowohl von Stadt und Region, als auch von den Menschen beeindruckt, denen sie hier begegneten. "I come back next year…" sagte der älteste Concertina-Spieler, der 93-jährige Rudy Witthus, zum Abschied. Weitere Infos »
(Juni 2006)

Schloßbergmuseum nimmt an WM 2006 teil Schloßbergmuseum nimmt an WM 2006 teil
Das Chemnitzer Museum für Stadtgeschichte ist mit Exponaten aus seinen Sammlungen bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 präsent. Innerhalb des kulturellen Begleitprogramms zeigt das Theodor-Zink-Museum am Standort Kaiserslautern bis zum 30. Juli "jersey, shirt and tracksuit trousers - Aus der Geschichte der Sportbekleidung". Dafür stellte das Schloßberg-
museum historische Turn- und Sportbegleitung als Leihgabe zur Verfügung. In Chemnitz waren die raren, teilweise noch aus der Kaiserzeit stammenden Stücke, unter anderem in der Ausstellung "Sport-Stadt Chemnitz" (1998)
zu sehen. Informationen zur Ausstellung in Kaiserslautern erhalten Sie telefonisch unter +49 (0) 631 365-2327.
(Juni 2006)

Seltsame Touristen okkupieren Schlosskirche
In der benachbarten Schlosskirche
hat sich eine Gruppe merkwürdiger Gestalten einquartiert. Die zwölf skurrilen Figuren gaben bekannt, noch bis zum 25. Juni im Kirchenraum verweilen zu wollen. Während der Öffnungszeiten (Dienstag bis Samstag 10 bis 17 Uhr, Sonn- und Feiertags 14:30 bis 17:30 Uhr) sind sie bereit, mit den Besuchern in Dialog zu treten. Ein Projekt der Aktion "Kirchen öffnen"; der Eintritt ist frei. Mit Schmunzel-Garantie!
(Mai 2006)
Seltsame Touristen okkupiert Schlosskirche

15 Jahre Bühnen-Fotografie: Retrospektive Dieter Wuschanski Wagner-Oper und Rock-Ekstase
Ab 7. Mai 2006 (Eröffnung 11 Uhr) wartet das Schloßbergmuseum erneut mit einem unge-
wöhnlichen Ausstellungsprojekt auf:
Im Kreuzgang und Großen Saal des Museums für Stadtgeschichte werden ca. 120 Bühnen-Fotografien zu sehen sein. Den Anlass für diese Exposition bietet das "Dienst-Jubiläum" des Fotografen Dieter Wuschanski, der seit 15 Jahren für die Theater der Stadt Chemnitz tätig ist. Ergänzt und kontrastiert werden die ausgewählten Arbeiten zu Inszenierungen der Chemnitzer Bühnen (u.a. Wagners "Ring" oder der Weill-Oper "Weg der Verheißung") mit Bildern, die Wuschanski bei Rock-Konzerten, vor allem der Alternativ- und Heavy Metall-Szene, aufnahm. Mehr Infos »
(April 2006)

Traditionelles Mittelalterfest eröffnet Burg-Saison
Das inzwischen zur Tradition gewordene Fest "Ostern im Mittelalter" eröffnet auch in diesem Jahr die Saison auf Burg Rabenstein. Vom
15. bis 17. April, täglich ab 11 Uhr, können Besucher des Burggeländes mittelalterliche Atmosphäre mit Ritterkämpfen, Spielleuten und historischem Handwerk erleben. Samstag und Sonntag brennt jeweils ab 19 Uhr das Osterfeuer. Regulär geöffnet ist die Außenstelle des Schloßbergmuseums allerdings erst ab dem 1. Mai (bis 8. Oktober, Dienstag bis Sonntag,
10 bis 12 und 13 bis 18 Uhr).
(April 2006)
Ostern im Mittelalter

Abschlussveranstaltung zur Ausstellung Das Feuer der Renaissance Feuer vor dem Museum
Am Sonntag, dem 26. März 2006
klingt die Ausstellung "Das Feuer der Renaissance" mit einer großen Abschlussveranstaltung aus. Höhepunkt ist die Vorführung eines Exponates aus der Ausstellung: Lehrlinge der Handwerkskammer Chemnitz hatten 2005 einen Probierofen nach Vorlagen aus Agricolas "De re metallica" (1556) originalgetreu nachgebaut. Nachdem
er über vier Monate in der Exposition betrachtet werden konnte, wird nun auf dem Museumsvorplatz demonstriert, wie der Ofen funktioniert.
Die Aktion ist gleichzeitig Vorschau auf ein europäisches Schülerprojekt, dass sich praxisnah mit der Geschichte von Bergbau und Hüttenwesen beschäftigen wird. Mehr zur Veranstaltung »
(März 2006)
Ein Buch gegen das Vergessen - Zum Gedenken an die Bombardierung von Chemnitz 1945
Am 5. März 1945 - wenige Wochen vor dem Ende des II. Weltkrieges - wurden weite Teile der Chemnitzer Innenstadt durch Fliegerbomben zerstört. Bis heute beschäftigen die Ereignisse von damals die Gemüter; in den letzten Jahren erschienen zahlreiche historische Arbeiten zum Thema. Peter Hessel, gebürtiger Chemnitzer, der als Kind die Angriffe erlebte und 1952 mit seiner Familie nach Kanada auswanderte, beleuchtet eine bisher wenig bekannte Facette der Ereignisse: die Beteiligung Kanadas am Luftkrieg, bei der etwa 10.000 Armeeangehörige starben. Zentrales Thema des Buches "The Mystery of Frankenbergs Canadian Airman" ist das Schicksal eines Leutnants der kanadischen Luftwaffe, der über Chemnitz abgeschossen und bei Frankenberg Opfer von Lynchjustiz wurde.
Das Buch erschien im Herbst 2005 beim Verlag James Lorimer & Company Ltd. Publishers, Toronto
Zu den zahlreichen Privatpersonen und Institutionen aus Kanada, den USA, Groß-
britannien und Deutschland, die an den Recherchen zu diesem Buch beteiligt waren, gehörte auch das Schloßbergmuseum, das umfangreiches Material zu den Luftangriffen und zu den Fällen von Flieger-Lynchmorden in Chemnitz zur Verfügung stellte.
Das Buch erschien im Herbst 2005 beim Verlag James Lorimer & Company Ltd. Publishers, Toronto. (März 2006)
Barockes Halleluja 75 Jahre Schloßbergmuseum: "Barockes Halleluja" eröffnet Jubiläumsjahr
Vor 75 Jahren, am 5. Februar 1931, wurde das Chemnitzer Museum für Stadtgeschichte eröffnet. Aus diesem Anlass laden wir am 5. Februar 2006, um 11 Uhr, zu einer Festveranstaltung ein. Besonderer Höhepunkt dieser Veranstaltung, ist die Eröffnung einer Ausstellung kostbarer Engelsfiguren aus Spätrenaissance und Barock. Diese in den letzten Jahren mit Unterstützung der Sächsischen Landesstelle für Museumswesen restaurierte Sammlung ist erstmalig komplett zu sehen.
(Januar 2006)
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